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08. - 10.01.2010 Polizeikontrolle, Adrenalin pur, Tanzveranstaltung und CL-Auswärtssieg!

 
13.01.2010, Uwe:
Es ist kurz nach 21:00 Uhr, als sich unser 2 Kleinbusse, ein VW Bus und ein Ford Transit in Bewegung setzen. Auf Grund der Witterungsbedingungen haben leider einige noch abgesagt bzw. mussten ihren Kollegen beim Winter helfen. So sind wir nur 10 Personen, die sich auf die lange Tour nach Kroatien machen und den Wetterprognosen trotzen wollen. Der Führungsbus wird von Anja und Mandy durch die Winterlandschaften gesteuert, der andere von mir. Ein anderer Kleinbus ist mittlerweile in Leibnitz/ Österreich angekommen um schon eine Übernachtung zu haben, bevor es dann weiter zum Spiel nach Koprivnica gehen soll. Wir haben wieder nur eine Übernachtung bei Maribor/Slowenien vor, da einige ja noch arbeiten waren. Es geht verhältnismäßig gut voran, trotz Schneeglätte und zeitweisen Schneefall. Der Winterdienst der Autobahnmeisterei sei Dank. Gegen 01:00 Uhr in der Nacht, überholten wir einen BMW, der es nicht so eilig hatte. Kurze Zeit später überholte dieser mich wieder und setzte sich zwischen uns. Dann ging ein "Polizei, bitte folgen" Schild, an der Heckscheibe an. Der nächste Parkplatz war dann auch unserer, der andere Bus fuhr weiter. Ich stieg aus um meine Papiere und des Fahrzeuges aus dem Laderaum zu holen. Als die Zivilpolizisten unsere Lärminstrumente sahen, waren sie der Meinung dass wir wohl Musik machen wollten. Ich erklärte Ihnen kurz dass wir zum CL- Spiel nach Kroatien unterwegs sind. Sie schauten etwas ungläubig, ließen uns aber dann gleich weiter fahren, da sie nun wussten dass der 1. Bus zu uns gehörte. Wir machten etwa aller 2 - 3 Stunden Pause, tankten auf, tranken etwas, besuchten das Örtchen, kauften die Vignetten für Österreich und Slowenien. Die Fahrt verlief weiterhin problemlos, wir passierten zahlreiche Tunnel in Österreich und wir mussten auch 2x Maut bezahlen. Hier unten lag auch relativ wenig Schnee und die Straßenverhältnisse waren beherrschbar. Gegen 8:30 Uhr kamen wir in Maribor an, wo wir eine kleine Stärkung bei Mc Donalds zu uns nahmen. Danach ging es weiter zum Hotel südlich von Maribor. Wir waren um 9:45 Uhr am Hotel, aber die Tür war noch zu. Kurz vor 10:00 Uhr öffnete uns der Betreiber und gab uns die Zimmerschlüssel. Die Zimmer waren ordentlich ausgestattet und sauber. Im Restaurant waren sehr viele Tische schon für den Abend hergerichtet. Wir erfuhren es gibt heute Abend eine große Tanzveranstaltung im Hotel. Das bedeutet Lärm und unruhigen, vielleicht wenig Schlaf. Na, das kann ja problematisch werden.

Es blieb uns eine Stunde Zeit, um uns etwas frisch zu machen, bevor es weiter nach Koprivnica zum Mannschaftshotel geht. Dort sollten wir um 13:50 Uhr erscheinen, für die gemeinsame Fahrt zur Halle. Somit starten wir unsere Weiterfahrt um 11:00 Uhr. Der Schneefall setzte wieder ein und über die Landstraße ging es nicht so schnell voran. An der Grenze nach Kroatien gab es dann eine Grenzkontrolle. Von beiden Bussen wurden die Ausweise und Papiere eingesammelt und der Grenzbeamte verschwand damit. Nach etwa 10 Minuten kam er wieder und wir setzten unsere Fahrt fort. Um 13:20 Uhr kamen wir am Mannschaftshotel in Koprivnica an, nachdem wir von der kroatischen Polizei eingefangen wurden, da wir erst einmal das Hotel nicht wahrnahmen. Diese kam uns nämlich sofort hinterher gefahren, als wir vorbei gefahren sind. Kurze Zeit später wurden wir von der ganzen Mannschaft und Betreuern begrüßt. Alle bestiegen die Busse, der am frühen Freitag voraus gefahren Kleinbus war natürlich auch am Ort. Wir fuhren im Konvoi mit Polizeieskorte und Blaulicht ca. 10 Minuten über rote Ampeln und andere Straßenverkehrsregeln verletzend zur neuen Sporthalle. Wir nahmen unsere Musikinstrumente in die Arme und gingen zur Halle, Klaus hatte unsere Stocktasche dabei. Durch einen Seiteneingang kamen wir vor den anderen Zuschauern in die Halle hinein. Aber nicht ohne eine Leibesvisitation. Alle kamen durch, bis auf einen. Nach etwas Zeit vermissten wir Klaus. Als wir nach ihm sehen wollten kam er doch noch herein. Wie er sagte, gab es Problem mit dem Inhalt der Stocktasche. Er sollte nur einen Stock mit hineinnehmen können, des Weiteren sollten auch unsere Stimmbandmedizin (Krügerol) draußen bleiben. Irgendwie seltsam, aber alles was geworfen werden kann, darf anscheinend nicht mit hinein. Später erfuhren wir auch, dass die Zuschauer, die mit Schirm kamen, diesen auch abgeben mussten. Die Spannung stieg und das Spiel konnte beginnen. Zum Spiel nur eins, Spitze, dass hatten viele erhofft aber nur die wenigsten vermutet. Die Stimmung in der Halle war bei uns Mitgereisten super, das Heimpublikum hielt sich dezent zurück. Die letzten 15 Minuten des Spieles waren etwas Adrenalin-erhöhter auch bei den heimischen Anhängern. Nach dem Sieg klatschen uns die Mädels Alle ab und der weite Weg, auch bei diesem Wetter, hat sich für jeden hier gewesenen gelohnt.

Frohgelaunt ging es kurz danach wieder zurück zu unseren Hotels. Wir mussten etwa 2 Stunden, die in Leibnitz übernachten 3 Stunden fahren. Wir wurden wieder mit Polizei fast bis zur Autobahn geleitet, bevor sich unsere Wege trennten. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir unser Hotel und wie befürchtet, war hier eine Tanzveranstaltung. Nur mit Mühe fanden wir noch zwei Parkplätze. Wir setzten uns gleich an den reservierten Tisch und aßen zu Abend. Die Musik war sehr laut und unsere Zimmer genau darüber, das wird heiter. Etwa 21:30 Uhr verließen die Letzten den Tisch und gingen auf die Zimmer. Kurz geduscht und dann ins Bett und hoffen auch den dringend benötigten Schlaf.

Der Wecker klingelte um 7:00 Uhr und ich habe tatsächlich durchgeschlafen, eigentlich auch kein Wunder nach dieser Tour. Am Frühstückstisch erzählten Alle dass auch Sie einen gesunden Schlaf hatten. Von der Veranstaltung, die bis 04:00 Uhr gegangen sein soll, hat keiner mehr was mitbekommen. Um 9:00 Uhr ging es nach dem Auffüllen der Scheibenwaschanlagen Richtung Heimat, wo sich "Daisy" ausgetobt haben soll. Das passieren der kroatisch-slowenischen Grenze gelang ohne längeren Aufenthalt. Die Straßen waren jetzt doch etwas winterlicher und ringherum lag auch mehr Schnee. Aber der Winterdienst arbeitet gut, sogar so gut, dass wir zwei Mal nur schleppend vorwärts kamen wegen der Räumfahrzeuge am Stauanfang. Es wurde etwas glatter auf der Straße, aber das Führungsfahrzeug konnte zügig fahren und ich hinterher. Gegen 18:30 Uhr erreichten wir unseren Abfahrtsort im verschneiten Leipzig, nach 1900 Kilometern. Ab der Stadtgrenze von Leipzig war von der vorher so gelobten Arbeit des Winterdienstes nichts mehr zu sehen. Einsparung im Stadtsäckel, nennen das unsere Politiker.
++++ Super HCL! Unsere Handballerinas sind Deutscher Meister 2010! Herzlichen Glückwunsch, Mädels! ++++ Längst überfällig und nun endlich online - Neue alte Bilder von Heike und Thomas! ++++ Ein schöner Ausflug nach Norwegen zum CL-Spiel Larvik vs. HC Leipzig ++++
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