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| 12. - 14.02.2010 Pfannkuchen zur Begrüßung und eine Lehrstunde zum Dessert... |
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20.02.2010, Klaus-Dieter:
Beim Start meiner, unserer kurzen Sport- und Kulturreise Richtung Slowenien wurden erst mal Erinnerungen an Anfang Januar wach: wie damals mit Schnee und Eisglätte alles andere, als ideales
Reisewetter für die bevorstehenden knapp 900km. Die war wohl auch der erneute Grund, weshalb mit Lothar wieder ein eingeplanter Fahrer kurzfristig ausfiel (Winterdienst in LE ), dafür aber ohne
zu zögern Jo einsprang.
Los ging es am Freitag Abend gegen 22:00Uhr mit zwei sehr geräumigen "Ford Transit". An Bord waren vorerst 11 "HCL-Verrückte" , im Raum München haben wir noch Stefan, einen Studenten bei der
Bundeswehr eingeladen. Trotz miesem Wetter und Nachtfahrt, das Fahrerteam mit Anja und Jo, sowie Mandy und Thomas hatten alles sehr gut im Griff und trotz zwei sehr großen Pausen waren wir gegen
09:00Uhr im total verschneiten Ljubljana. Das erste Problem, in der Nähe des Hotels, welches auch das Mannschaftshotel war, einen Parkplatz zu finden. Mit Geduld wurde dies aber auch gelöst. Dank
der Bemühungen von Anja und Manager KSH war für uns ein Frühstück gebucht und wir nahmen im Frühstücksraum Platz. Die Mannschaft war schon ausgeschwärmt, "nur" den Offiziellen schmeckte es noch.
Da der geplante Stadtrundgang mit den Sponsoren vorverlegt wurde, haben wir diesen dann später alleine unternommen. Nach dem Frühstück konnten wir schon 2 Stunden eher unsere Zimmer beziehen und ein
Teil unserer kleinen Fangemeinde machte sich um 10:30 Uhr auf zum Stadtrundgang, jetzt bei schönstem Fotowetter. Kurz nach dem Start hupte uns schon ein Taxi an, ein kleiner Teil unserer Mädels kam
wohl schon vom Shoppen zurück? Werbung zum CL-Spiel habe ich zumindest nicht gesehen, nur in einer "Sportbar" den Hinweis zur Live-Übertragung des Spieles.
Im Zentrum von Ljubljana dann fröhliches Faschingstreiben, aber kein Vergleich zu deutschen Karnevals-Hochburgen, selbst in LE habe ich schon bei Karnevalsumzügen mehr Stimmung erlebt. Trotz vollstem
Vertrauen zum Trainerstab und der Mannschaft, auch wir Fans baten noch in einer Kirche von Ljubljana um Beistand von ganz oben. Auf dem Weg zum Hotel (nach 3 Stunden) stießen wir auf den Teil der
HCL-Fans (eine Kleinbusbesatzung), die am Wörthersee ihre Unterkunft hatten.
Wieder hatten wir es KSH zu verdanken, dass wir unsere Busse am Hotel stehen lassen konnten und wir, nachdem die Mädels schon in der Halle waren, mit dem Mannschaftsbus dorthin chauffiert wurden.
Hut ab vor dem Fahrer, der durch die vollgeparkten engen Straßen viel Fingerspitzengefühl beweisen musste. Die Mädels mögen es uns entschuldigen, dass manch eingerichtete Schlafstätte zerstört wurde.
Ohne Probleme ging es dann in die doch schon stimmungsvolle kleine Halle: keine Kontrollen, dafür kostenlos jede Menge Pfannkuchen zur Begrüßung (mir haben sie geschmeckt...
und nicht nur einer!!).
Von mir zum Spiel nur soviel: leider haben die "Anderen" sechs Tore mehr geschossen als unsere Mädels. Aus Fansicht hat mir noch gefallen, wie der große "harte Kern" der einheimischen Fans auch bei
Rückstand ihre Mannschaft unterstützten...!!
Die Fahrt zum Hotel wieder eine Meisterleistung des Busfahrers, zu den oben genannten Umständen kam nun noch Dunkelheit und die Menschenmenge dazu. Beim gemeinsamen Abendessen ging es nach diesem
Spiel ("Lehrstunde") natürlich eher ruhig und nachdenklich zu. Während die Mannschaft nach dem Essen die Heimreise antrat (aber nicht, ohne sich bei uns für die Unterstützung zu bedanken und uns für
den nächsten Tag eine gute Heimreise zu wünschen), verschwanden wir Fans auf die Zimmer und lenkten uns mit Olympia ab. Mit meinem Zimmerkumpel Stefan, dem Student bei der Bundeswehr, unterhielt ich
mich noch über den Bund. Davon brauche ich Gott sei Dank nicht zu berichten.
Am nächsten Morgen ging es 09:00 Uhr wieder in Richtung LE. Auf der Fahrt bewiesen Mandy und Jo , dass sie "vorausschauend" fahren und reaktionsschnell sind. In Bayern drängelte an einer
Autobahnauffahrt ein Fahrer einen anderen PKW in Richtung Mittelleitplanke. Nachdem er seinen Fehler bemerkte, fuhr er wieder nach rechts und der andere kam beim "Wiedereinscheren" ins Schleudern.
Wie durch ein Wunder und durch gute Reaktion der Fahrer ist Gott sei Dank nichts passiert. Als Mitfahrer musste ich feststellen, in Österreich sind es die "Geisterfahrer" und in Deutschland manch
Raser, die für Leben auf der Autobahn sorgen. Ich war zumindest froh, als ich irgendwann auf einem Hinweisschild "Leipzig" las, da waren es noch 202km ....! Kurz nach 17:30Uhr waren wir dann am
Sonntag wieder am Ausgangspunkt und planten schon wieder für kommenden Mittwoch, dann brauchen die Mädels beim bestimmt schweren Pokalspiel in Göppingen unsere Unterstützung!
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